Von Masken, Solidarität und Selbstbestimmung

Du trägst die Maske ja nicht für dich. Denn dich schützt sich ja nicht. Ist ja offenbar eine Einwegmaske. Aber so genau weiß man das nicht. Vielleicht musst du sie ja nur anders rum aufsetzen und dann schützt sie dich.

Mir erzählen jedenfalls immer alle, dass sie das nicht für sich tun, sondern nur, um andere zu schützen. Das ist nämlich solidarisch. So retten sie nämlich Leben. Und Menschen, die keine Maske tragen, sind Mörder.

Du trägst die Maske, damit Risikogruppen geschützt werden, richtig?

Dann habe ich mal ein paar Fragen:

  • Warum regst du dich über Menschen auf, die keine Maske tragen?
  • Hast du mal darüber nachgedacht, dass das die Risikogruppe ist, die du schützen willst?
  • Dass genau das die Menschen sind, wegen denen du doch angeblich die Maske trägst?
  • Oder trägst du die Maske etwa, weil du Angst vor dem C-Teil hast?
  • Wo bleibt die Solidarität mit kranken Menschen, die keine Maske tragen können?

Will die Risikogruppe geschützt werden?

Und dann noch etwas: Hast du mal die Risikogruppe gefragt, was sie von dem auferlegten Schutz so hält?

Meine Freundin hat ihr 80jährige Mutter gestern gefragt, was sie möchte und um eine ehrliche Antwort gebeten.

Da jetzt wie jeden Herbst die Grippewelle startet, muss man ja darüber nachdenken, Risikogruppen zu schützen. In dem Alter gehört sie natürlich zur Risikiogruppe. Und sie hat sie gefragt, ob sie das wieder so machen wollen wie Ostern. Ohne gegenseitige Besuche. Ohne Umarmung. Ohne gemeinsame Essen. Jeder für sich in seiner Wohnung. Lebensmittel werden abgeliefert.

Es wurde also alles für sie getan. Es hat an nichts gemangelt. Aber sie war unglücklich. Denn sie geht für ihr Leben gerne einkaufen. Redet mit den Menschen, trifft unterwegs andere, hat Kontakt zu vielen Menschen.

Als meine Freundin sie jetzt befragte, ob sie das wieder so machen wollen, war die Antwort eindeutig:

„Ich will selber einkaufen gehen. Ich will raus. Ich will umarmt werden. Und ich will bei euch sein. Und wenn ich die Krankheit kriege, dann ist das eben so. Dafür hatte ich ein erfülltes Leben.“

Lasst doch jeden selbst entscheiden!

WARUM verdammt noch mal kann man nicht einfach die Menschen selbst entscheiden lassen. Die alten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, haben keine Angst vor dem Tod.

Was für sie schlimm ist, sind fehlende Sozialkontakte. Woran sie im wahrsten Sinne des Wortes eingehen, sind fehlende Umarmungen, gemeinsame Unternehmungen mit ihren Lieben und Einsamkeit.

Wenn jemand sich entscheidet, Zuhause zu bleiben und möchte nicht umarmt werden und möchte keinen Besuch bekommen, kann man das genauso respektieren.

Möchte jemand sich impfen lassen, gegen was auch immer. Prima, es ist wirklich toll, dass es diese Möglichkeit gibt. Es gibt durchaus eine Impfung, die ich selber in Anspruch nehme. Aber es gibt andere, die möchte ich einfach nicht. Da sehe ich für mich mehr Gefahr als Nutzen. Und deshalb respektiert doch bitte genauso, wenn sich jemand nicht impfen lassen möchte.

Fragt doch bitte die Betroffenen selbst. Sie sind doch nicht bescheuert, nur weil sie irgendeine Altersgrenze überschritten haben. Ich kenne 80jährige, die sind im Geiste heller und fitter als manche 30jährige.

Warum wird das nicht gemacht?

Kann man da von Solidarität sprechen?

Ich finde nicht. Da werden erwachsene Menschen behandelt wie Babys, die nicht in der Lage sind, selbstbestimmt zu handeln. Das hat mit Solidarität nichts zu tun. Ich sehe hier nur noch Verbote und Vorschriften. Die obendrein so abstrus sind, dass man sie eigentlich gar nicht ernst nehmen kann.

Wenn es nicht so traurig wäre und so viele Menschen dadurch leiden und sogar sterben. Zumal es sich hier nicht wirklich um eine Pandemie handelt. Denn dann müssten viel mehr Menschen schwer krank werden und sterben.

Schau einfach mal die offiziellen Zahlen vom Robert-Koch-Institut an. Wir haben keine Übersterblichkeit. Die erhöhten Zahlen der angeblich Infizierten entstehen nur durch die erhöhte Anzahl der Tests. Der Test, der durchgeführt wird, sagt nichts darüber aus, ob jemand tatsächlich infiziert ist. Schon seit Mai liegt die Zahl der positiv getesteten Menschen im Bereich der offiziellen Fehlerquote des Tests. Und in den Praxen wurde bereits seit Mai bei keinem einzigen erkrankten Patienten dieses Virus nachgewiesen. Einzig die Panikmache durch die Medien sorgt dafür, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.

Jetzt beginnt die Grippewelle, aber offenbar wird überhaupt nicht mehr nach Influenza-Viren gesucht. Deshalb wird vermutlich jeder Grippe-Kranke jetzt vollautomatisch als C-Kranker gezählt. Grippe und Covid-19 sind beides gefährliche Krankheiten für ältere Menschen vor allem mit Vorerkrankungen. Für junge Menschen und gesunde Menschen ist es nicht gefährlich. Natürlich können auch diese mal krank werden, aber das ist bei jeder Krankheit so. Eine Woche kommt es, eine Woche bleibt es, eine Woche geht es. Dann ist es wieder gut. Und wenn man in dieser Zeit Zuhause bleibt, wenn man tatsächlich krank ist, steckt man auch niemanden an.

Und ob die Menschen, die jetzt im Krankenhaus liegen, tatsächlich alle Covid-19 haben oder eine Grippe oder womöglich etwas ganz anderes, wissen wir ja nicht.

 

 

 

 

 

 

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